Europameisterschaft 2013 St. Peter Ording

Dominanz der Gallier

30.09.2013 von Digger Hamburg



Es bleibt bei der Strandsegel EM in St. Peter-Ording dabei: es gewinnen immer die Gallier. Auf den abendlichen Pricegiving-Veranstaltungen hört man nur französische Vor- und Nachnamen. Kein Wunder: die Franzosen trainieren das ganze Jahr über, haben Sponsoren, manche verdienen Geld mit dem Strandsegeln. Sogar der Nationaltrainer der Equipe France ist hier. Fast wie Profisport.

Bei den Rennen kommen folglich immer erst die Segel ins Ziel, in denen ein großes ‚F’ zu sehen ist. Immer? Nein, nicht immer. Denn die Deutschen schlagen sich nicht schlecht. Immer wieder fahren sie vorne mit.  Und das finden die Franzosen nicht so gut. Streng genommen ist das wie mit den Galliern und den Römern. Nur anders rum.



Am besten hat es Gitta Steinhusen gemacht: sie wurde in der Miniyacht-Klasse Europameisterin.

Die Gallier hatten seinerzeit ja einen Zaubertrank, mit dem sie den Römern einheizten. Hier ist es ähnlich. Nur dass hier keine Römer sind und der Zaubertrank nicht von einem Druiden, sondern vom Barkeeper gemixt wird. Es wirkt!


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